Bei der Arbeit mit Schlauchpumpenist die korrekte Montage des tube am Pumpenkopf entscheidend für eine optimale Leistung und die Genauigkeit des Systems. Die Sicherstellung, dass der tube ordnungsgemäß installiert ist, erhöht die Effizienz Ihres Pumpsystems und hilft, potenzielle Probleme wie Undichtigkeiten oder Ungenauigkeiten zu vermeiden. Ein wichtiger Faktor bei diesem Vorgang ist die Okklusion, also der Druck, mit dem der tube von den Rollen der Pumpe zusammengedrückt wird. In diesem Beitrag führen wir Sie durch die Schritte zur Montage des tube an einem Peristaltikpumpenkopf und erklären, wie Sie die Okklusion richtig einstellen.
Wie wird „ tube “ an einem Peristaltikpumpenkopf montiert?
Bei Peristaltikpumpen ist die Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Verbindung zwischen dem tube und dem Pumpenkopf entscheidend für die Aufrechterhaltung genauer Durchflussraten und zur Vermeidung von Problemen wie Undichtigkeiten, unsachgemäßer Okklusion oder ungleichmäßiger Flüssigkeitsförderung. Eine ordnungsgemäß montierte tube -Anordnung garantiert eine gleichbleibende Leistung und verlängert die Lebensdauer sowohl des tube als auch der Pumpe.
Auch wenn einige Montageschritte je nach Pumpen- oder Pumpenkopfmodell variieren können, werden in der folgenden Anleitung die wichtigsten Schritte zur Montage des „ tube “ an einer Peristaltikpumpe vom Typ „Longer “ mit einem Pumpenkopf der DG-Serie beschrieben.
Die obige schematische Darstellung bietet eine übersichtliche visuelle Orientierungshilfe für die wichtigsten Komponenten eines Peristaltikpumpenkopfes der DG-Serie, was für die Durchführung der Montageschritte unerlässlich ist. Sie zeigt wichtige Teile wie die Kartusche, tube sowie die Klemme tube , die eine entscheidende Rolle bei der Befestigung des tube spielen. Darüber hinaus ermöglicht das Ratschenrad eine einfache Einstellung des Anpressdrucks tube und gewährleistet so einen festen und korrekten Sitz.
Anleitung zur Montage des „ tube “ an einem Peristaltikpumpenkopf
Befolgen Sie diese Schritte, um eine korrekte Verbindung mit dem „ tube “ herzustellen und sicherzustellen, dass Ihre Pumpe effizient funktioniert:
- Wählen Sie den passenden „ tube “ aus:
Wählen Sie einen„ tube “, der sowohl mit dem Pumpenkopf der DG-Serie als auch mit der zu fördernden Flüssigkeitkompatibel ist. Berücksichtigen Sie dabei Material, Durchmesser und Flexibilität. Stellen Sie sicher, dass die Wandstärke zum Abstand zwischen den Rollen und dem Gehäuse passt, um Verstopfungsprobleme zu vermeiden.
- Zubereitung der „ tube “:
Schneiden Sie das „ tube “ mit einer sauberen, geraden Kante auf die gewünschte Länge zu, um Knicke oder ungleichmäßigen Druck zu vermeiden. Stellen Sie die Anschläge für eine optimale Leistung auf einen Abstand von ca. 74 mm ein.
- Pumpe ausschalten:
Stellen Sie sicher, dass die Pumpen drive ung ausgeschaltet ist, bevor Sie mit der Installation beginnen, um Unfälle oder Schäden zu vermeiden.
- Legen Sie den „ tube “ in die Kassette ein:
Stecken Sie die „ tube “ wie im folgenden Video gezeigt in die Kartenschlitze auf beiden Seiten ein.
- Setzen Sie die Kartusche in den Pumpenkopf ein:
Setzen Sie die Kartusche auf den Pumpenkopf und achten Sie darauf, dass sie richtig sitzt. Der „ tube “ sollte fest sitzen, ohne verdreht oder geknickt zu sein. Im folgenden Video wird gezeigt, wie man den „ tube “ richtig in die Kartusche einlegt und die Kartusche in den Pumpenkopf einsetzt.
- Oklusion anpassen:
Drehen Sie das Ratschenrad in die unterste Position, um den Druck maximal zu erhöhen. Starten Sie die Pumpe mit niedriger Drehzahl und stellen Sie das Ratschenrad so ein, bis der richtige Durchfluss erreicht ist. Vermeiden Sie ein zu festes Anziehen, um einen übermäßigen Druck zu verhindern.
- Einen Testlauf durchführen:
Bevor Sie die Pumpe mit voller Drehzahl betreiben, testen Sie sie, um sicherzustellen, dass das tube ordnungsgemäß funktioniert und keine Anzeichen einer Verstopfung vorliegen. Überwachen Sie die Durchflussmenge und passen Sie diese bei Bedarf an.
- Vorbeugende Maßnahmen:
Sollte die Pumpe für einen längeren Zeitraum nicht in Betrieb sein, lösen Sie die „ tube “ von den Rollen, um eine unnötige Kompression zu vermeiden und die Lebensdauer der „ tube “ zu verlängern.
- Regelmäßige Wartung:
Überprüfen Sie den „ tube “ regelmäßig auf Verschleiß oder Beschädigungen. Führen Sie diese Überprüfung alle 50 Betriebsstunden durch und tauschen Sie das Teil bei Bedarf aus. Halten Sie den Pumpenkopf trocken und frei von chemischen Lösungsmitteln.
Häufige Probleme aufgrund einer unsachgemäßen Installation von „ tube “ bei Peristaltikpumpen
Wenn der „ tube “ nicht ordnungsgemäß im Pumpenkopf einer Peristaltikpumpe montiert ist, können verschiedene Probleme auftreten, darunter:
- Leckagen: Ein schlecht sitzender „ tube “ kann zu Flüssigkeitsleckagen am Ein- oder Auslass führen, was einen Flüssigkeitsverlust zur Folge hat.
- Ungenaue Durchflussmengen: Eine falsch ausgerichtete „ tube “ führt zu einer ungleichmäßigen Kompression durch die Walzen, was wiederum zu falschen Durchflussmengen führt.
- tube Verrutschen: Lose „ tube “ können verrutschen, was zu einer unregelmäßigen oder ausbleibenden Flüssigkeitszufuhr führen kann.
- Übermäßiger Verschleiß: Eine Fehlausrichtung führt zu einem erhöhten Verschleiß des tube und verkürzt dessen Lebensdauer.
- Kavitation oder Lufteinschluss: Luftblasen, die durch unsachgemäße „ tube “ entstehen, können zu Kavitation führen und den Wirkungsgrad der Pumpe verringern.
- Pulsation oder Strömungsinstabilität: Verdrehte oder lockere „ tube “ führen zu Pulsationen oder instabilen Strömungsmustern.
- Beschädigung des Pumpenkopfes: Eine falsche Ausrichtung des „ tube “ belastet die Rollen und mechanischen Komponenten und kann zu einer Beschädigung des Pumpenkopfes führen.
- Okklusion: Ein eingeklemmter tube kann den Flüssigkeitsfluss blockieren und so zu einem Druckaufbau führen.
Was ist Okklusion?
Einer der wichtigsten Aspekte bei der Montage von tube an einem Peristaltikpumpenkopf ist die richtige Einstellung des Verschlusses des tube. Ein zu starker oder zu schwacher Verschluss kann zu Leistungsproblemen führen, wie z. B. übermäßigem Verschleiß des tube , vermindertem Durchfluss oder Undichtigkeiten.
Bei Peristaltikpumpen bezeichnet der Begriff „Okklusion“ den Grad der Kompression, die durch die Rollen der Pumpe auf den tube ausgeübt wird. Diese Kompression erzeugt eine Abdichtung, die ein Rückfließen der Flüssigkeit verhindert. Der Grad der Okklusion ist entscheidend für die Leistung der Pumpe, da er sich direkt auf die Fördermenge und die Lebensdauer des tube auswirkt. Wird der tube zu stark zusammengedrückt (Überokklusion), kann er aufgrund übermäßiger Belastung schnell verschleißen, während eine unzureichende Kompression (Unterokklusion) zu Undichtigkeiten, Rückfluss und einer ungleichmäßigen Flüssigkeitsförderung führen kann.
Ein Okklusionsproblem bezeichnet die teilweise oder vollständige Blockierung des tube, was den Flüssigkeitsfluss stören und die Pumpe zusätzlich belasten kann. Dieses Problem tritt auf, wenn der tube übermäßig zusammengedrückt oder eingeklemmt wird. Daher ist die richtige Okklusion entscheidend für die Aufrechterhaltung der Effizienz der Pumpe und die Verlängerung der Lebensdauer des tube.
Welche Faktoren tragen zu Okklusionsproblemen bei?
Zu Okklusionsproblemen tragen mehrere Faktoren bei, darunter eine falsche Größe der „ tube “ sowie der Zustand der „ tube “ selbst.
- Falsche Größe des „ tube “: tube , das für den Pumpenkopf zu groß oder zu klein ist, kann zu einer unzureichenden Kompression und Durchflussproblemen führen.
- tube Zustand: Abgenutzte oder beschädigte „ tube “ können ebenfalls zu einer Verstopfung führen. Risse, Knicke oder Abnutzungserscheinungen können den Durchfluss der Flüssigkeit beeinträchtigen.
- Druck am Pumpenkopf: Ein zu hoher Druck am Pumpenkopf kann zu einer Überkompression des tube führen.
Wie lässt sich die Okklusion anpassen?
Bei den meisten modernen Peristaltikpumpen lässt sich der Okklusionsgrad manuell einstellen oder automatisch über Rückkopplungssysteme regeln. Im Folgenden werden die wichtigsten Methoden zur Einstellung und Überwachung des Okklusionsgrads beschrieben.
- Manuelle Einstellung: Bei vielen Peristaltikpumpen lässt sich der Rollendruck manuell einstellen. Diese Einstellung erfolgt häufig über ein Ratschenrad oder einen ähnlichen Mechanismus, der den Abstand zwischen den Rollen und dem Pumpenkopf reguliert. Dies ermöglicht eine flexible Feinabstimmung des Okklusionsgrades je nach Material der „ tube “ und der zu fördernden Flüssigkeit.
- Rückkopplungsgesteuerte Systeme: In komplexeren Systemen kann die Absperrung automatisch auf der Grundlage von Sensorrückmeldungen zu Durchfluss- oder Druckänderungen angepasst werden.
- Regelmäßige Kalibrierung: Da sich die „ tube “ im Laufe der Zeit abnutzen kann, ist es unerlässlich, die Okklusionseinstellungen der Pumpe regelmäßig zu überprüfen und zu kalibrieren. Eine regelmäßige Anpassung der Okklusion gewährleistet einen effizienten Pumpbetrieb und verlängert die Lebensdauer der „ tube “.
Einstellung der Okklusion bei DG-Pumpenköpfen
Bei DG-Peristaltikpumpenköpfen ist die Einstellung des Okklusionsspalts bei Verwendung von Peristaltikpumpen der Marke „ Longer “ zwar unkompliziert, aber von entscheidender Bedeutung. Die Okklusionseinstellung der Pumpe wird an jeder Kartusche über ein Ratschenrad geregelt, wodurch der Okklusionsspalt je nach Wandstärke und Material der „ tube “ präzise eingestellt werden kann.
So passen Sie die Okklusion bei nicht standardmäßigen „ tube “ an:
- Erstinstallation: Setzen Sie zunächst den „ tube “ in den Pumpenkopf ein. Stellen Sie das Ratschenrad auf die tiefstmögliche Position ein, bei der die Pumpe noch effektiv Flüssigkeit fördern kann. Dadurch wird der Okklusionsdruck maximiert, da die Rollen fest gegen den „ tube “ gedrückt werden.
- Lufttest: Tauchen Sie den Einlass des „ tube “ in Wasser und blasen Sie vorsichtig durch den Auslass. Wenn Sie Luftblasen entweichen sehen, bedeutet dies, dass der Verschluss noch nicht ausreichend ist, um eine vollständige Abdichtung zu gewährleisten.
- Feineinstellung: Stellen Sie das Ratschenrad schrittweise um jeweils eine Raststufe nach oben ein, während Sie den Entlüftungstest wiederholen. Sobald keine Blasen mehr sichtbar sind, ist der Verschluss korrekt eingestellt. Wenn auch bei maximaler Einstellung des Ratschenrads weiterhin Blasen zu sehen sind, ist die Wandstärke des „ tube “ wahrscheinlich zu dünn für die Spezifikation der Pumpe, was darauf hindeutet, dass sie außerhalb des zulässigen Bereichs liegt.
Bei DG-Pumpenköpfen bieten einige Modelle eine farbcodierte Anleitung, die bei der Einstellung des Ratschenrads entsprechend des Materials und der Größe von „ tube “ hilft. Die folgende Tabelle zeigt die empfohlenen Positionen des Ratschenrads basierend auf dem Innendurchmesser (ID) und der Wandstärke von „ tube “, wobei Position 1 die unterste und Position 7 die oberste Position ist. Der Pumpenkopf ist für „ tube “ mit einer Wandstärke von 0,8–1 mm und einem Innendurchmesser von 0,13–3,17 mm ausgelegt.
| tube Größe (ID) | Material | Position | Farbcode für die Patronenposition | |
| DG6 | DG10 | |||
| 0.5 | Silikon | Rot | Weiß | Gelb: Position 1 Weiß: Position 2 Schwarz: Position 3 Rot: Position 4 Blau: Position 5 Grün: Position 6 Lila: Position 7 |
| 1 | ||||
| 2 | Schwarz | Gelb | ||
| 2.4 | Weiß | |||
| 3 | Gelb | |||
| 0,13–3,17 | PVC PharMed | Grün | Blau | |
| FPM | Blau | Blau | ||
Tipps zur Vermeidung von Okklusionsproblemen
💡 Optimierung der Pumpenokklusion: Passen Sie den Druck an , den die Rollen der Pumpe auf den „ tube “ ausüben, so lange an, bis die Pumpe reibungslos und ohne Leckagen oder Luftblasen läuft.
💡 Verwenden Sie den richtigen „ tube “: Wählen Sie stets einen „ tube “, der den technischen Daten der Pumpe entspricht.
💡 Überprüfen Sie regelmäßig tube: Achten Sie auf Anzeichen von Verschleiß, Knicke oder Beschädigungen.
💡 Pumpeneinstellungen anpassen: Stellen Sie sicher, dass die Druck- und Drehzahleinstellungen der Pumpe für das verwendete tube und die verwendete Flüssigkeit geeignet sind.
Fazit
Die korrekte Montage des „ tube “ an einem Schlauchpumpenkopf ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Genauigkeit, Effizienz und Langlebigkeit Ihres Pumpsystems. Ebenso wichtig ist es, den richtigen Okklusionsgrad sicherzustellen, da dieser die Fördermenge beeinflusst und Probleme wie übermäßigen Verschleiß oder Undichtigkeiten verhindert. Indem Sie die richtigen Einrichtungsschritte befolgen und auf den Okklusionsgrad achten, können Sie die Leistung Ihrer Schlauchpumpe optimieren und einen zuverlässigen, gleichmäßigen Betrieb gewährleisten.
Freuen Sie sich auf weitere Tipps zur Optimierung Ihrer Peristaltikpumpensysteme, zur Behebung häufiger Probleme und zur Verbesserung Ihrer Techniken im Umgang mit Flüssigkeiten! Bis dahin sorgen Sie dafür, dass Ihre Pumpen reibungslos laufen, und denken Sie daran: Um ein gleichmäßiges Tempo zu halten, bringen Sie Ihren Schlauch richtig an! 🚀
📧 Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne unter contact@darwin-microfluidics.com an uns wenden.


